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Neuer Zyklus, neues Glück

Heute hat mein neuer Zyklus begonnen. Na gut, das ist etwas geschummelt, denn bis jetzt sind es „nur“ ordentliche Schmierblutungen. Nach dem letzten Stimulationsversuch hatte ich die mehrere Tage lang. Da die Klinik mir ja eigentlich fest definiert hatte, dass „erster Zyklustag“ bedeutet, „der erste Tag, an dem schon vormittags frisches Blut kommt“, hatte ich das dann erst mehrere Tage später „festgelegt“ und prompt war mein Zyklus offiziell nur 24 Tage lang. Das ist natürlich Quatsch, mein Zyklus ist noch nie kürzer als 28 Tage gewesen (aber schon häufig länger), daher habe ich dieses Mal einfach den heutigen Tag zu Zyklustag 1 erkoren. Im Prinzip ist es ja auch schnuppe, wie man zählt – dem Körper macht das nichts.

Wie dem auch sei, ich sollte bei der Klinik anrufen, wenn die Blutung einsetzt, und das habe ich heute getan. Für den nächsten Versuch wird nun alles vorbereitet, ich bekomme den Antrag für die Krankenkasse und die Rezepte per Post geschickt.

Ein paar Fragen zur Abrechnung des letzten Versuchs hatte ich noch. Ich fragte, ob ich noch eine Rechnung bekäme. Unsere Kasse übernimmt zwar 100% (des ersten Versuchs), aber oft muss man die ja erst selber vorschießen und dann einreichen. Die Antwort war: Nein, ich bekomme keine Rechnung. Lediglich die Rezepte und Quittungen aus der Apotheke müsse ich einreichen. Erklärung: Bei einer Insemination könne der direkte Vorgang nicht abgerechnet werden, weil sie eine Uni-Klinik sind. Das würde mit der Pauschale über die Überweisung und Krankenkassenkarte abgerechnet. Nur die Medikamente kämen extra. Bei einer künstlichen Befruchtung sei das anders, meinte sie noch, aber bei einer Insemination wäre das so.

Ähm, heißt das, wir müssen dann im nächsten Zyklus, wenn die Kasse „nur noch“ 75% übernimmt, nur 25% der Rezepte bezahlen und sonst nichts? Das wäre ja der Hammer, das wären ja nur rund 90 Euro! Ich bin gerade etwas geflasht. Ich hatte vorher recherchiert und bei IUI Kosten so um ein paar hundert Euro „herausbekommen“. Allerdings, wenn ich jetzt noch mal recherchiere, ging es da wohl tatsächlich hauptsächlich um die Medikamente. Ich bin etwas verwirrt (aber happy)! 🙂

Nächstes Mal kommt dann wohl noch das Utrogest dazu. Das musste ich dieses Mal nicht kaufen, weil ich noch genug von den letzten beiden Stimulationsversuchen übrig hatte. Obwohl ich das Rezept dafür hatte. War jetzt vermutlich nur mäßig clever, weil ja dieses Mal die Kasse noch 100% übernommen hätte… Aber da hab ich wohl nicht mitgedacht, Mist! Na egal, so viel wird das nicht ausmachen.

Ich bin ehrlich gesagt echt etwas erleichtert. Mir war schon immer klar, dass die IUI erheblich (!!) günstiger ist als die ICSI. Aber mit ein paar hundert Euro hatte ich schon gerechnet. So können wir noch etwas weiter sparen für unser zukünftiges Kind! 😉

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Erste IUI: Das Ende.

Tja, so schnell und plötzlich sind gute zwei Wochen Warterei und nervöses Achten auf jedes Ziepen im Körper dann vorbei. Gestern Mittag war mir noch so zumute:

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Und dann überwand ich mich und machte den Schwangerschaftstest. An IUI+15. Mein Gefühl war ambivalent. Einerseits fühlte ich mich wie immer, andererseits fühlte ich mich schwanger, einerseits war ich voller Hoffnung, andererseits war ich mir sicher, dass es sowieso wieder nicht geklappt hatte. Vielleicht war es auch eine Art Selbstschutz, der mich in dem Moment, als ich den Test auf den Tisch legte, zu meinem Mann sagte „Das hat sowieso wieder nicht geklappt.“ Und:

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Ich hatte Recht. Leider. Nicht der Hauch einer Linie war zu sehen. Nicht sofort, nicht nach den angegebenen 3 Minuten und auch keine zehn Minuten später. Danach pfefferte ich das blöde Ding in den Mülleimer!

Heute war ich dann trotzdem brav in der Klinik zum Bluttest, vorhin kam der Anruf, dass das Ergebnis negativ war. Glücklicherweise kam das ja nun nicht mehr überraschend für mich, so mittags im Büro.

Wie geht’s uns jetzt? Mein Mann war traurig und ich bin es natürlich auch. Vor allem sind wir wohl beide ganz schön gefrustet, dass es immer noch nicht klappt. Das ist eher Wut als Trauer, weil es einfach so unfair ist. Wir können doch auch nichts dafür und tun, was wir können, und dennoch reicht es nicht. Bei mir kommt noch ein leichtes Grauen vor den nächsten Malen dazu. Keine Angst vor dem Prozedere selbst, obwohl das ständige Spritzen und die ganzen Medikamente schon echt nervig sind. Sondern die Warteschleife. Die Warteschleife ist das, was mich wirklich erschöpft und worauf ich echt keine Lust mehr habe. Ich fühle mich richtig bockig: Ich WILL aber nicht mehr warten! Ich WILL NICHT!!!! Menno!

Aber es hilft ja alles nichts, es gibt nur zwei Optionen: weitermachen oder aufhören. Und Aufhören ist noch nicht denkbar für mich. Es wäre auch verfrüht, wenn man die Statistiken und unsere tatsächlichen Chancen anschaut. Aber dennoch widersetzen wir uns dieser blöden Statistik ja nun schon seit 3 Jahren. Ein kurzes Googlen gestern (das ich mir vorher tagelang verkniffen hatte) ergab eine Wahrscheinlichkeit bei einer IUI von spektakulären 15%. Ob das stimmt? 15%??? Das ist ja quasi nix. Da können wir es auch gleich lassen, schreit der pessimistische Teil in mir. Aber der kriegt eins auf den Deckel, auch wenn ich mich ihm gerade sehr, sehr verbunden fühle.

Jetzt: Auf die Blutung warten und dann noch mal in der Klinik anrufen, die dann alles für die nächste IUI vorbereiten. Diese kann dann im übernächsten Zyklus stattfinden. Also Ende April bis Anfang Mai.

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Erste IUI: Zyklustag 24, IUI+10

Noch 6 Tage bis zum Bluttest! Ich bin aufgeregt, natürlich. Wir werden wie bei den bisherigen stimulierten Zyklen auch wieder am Abend vorher selbst testen, also noch 5 Tage bis zum „eigenen“ Test. Die Gründe dafür: Erstens möchten mein Mann und ich gemeinsam vom Ergebnis erfahren, und zweitens möchte ich Montagmittag, wenn ich im Büro angerufen werde, nicht aus den Latschen gekippt werden vom Ergebnis. Egal, ob es positiv oder negativ ist, ich möchte damit nicht im Büro überrascht werden.

Anzeichen habe ich überhaupt keine… Natürlich macht mich das nervös. Gelegentlich bin ich müde – gestern beim Chor war ich so müde, dass ich im Sitzen mitgesungen habe, weil es mir im Stehen zu anstrengend war. Aber ich bin immer mal wieder sehr müde und ich glaube, dass man sich da dann auch reinsteigert, wenn man es als potenzielles Symptom betrachtet. Man horcht sowieso mehr in sich hinein und gibt seiner Müdigkeit vielleicht auch eher nach, wenn man denkt, schwanger sein zu können.

Genauso wie ich das Abnehmen vernachlässige und lieber etwas mehr esse – könnte ja sein, dass da ein Krümel ist, der mir mitteilt, dass ich dringend noch eine zweite Portion essen sollte! 😉 Natürlich braucht ein Krümel, selbst wenn er da ist, keine zweite Portion, aber die strenge Kalorienreduktion ist sicherlich auch nicht gut. Sollte ich schwanger sein, kann ich da ja mal nachfragen, aber die zwei Wochen jetzt wieder etwas mehr zu essen werden mich auch nicht wieder kugelig machen. (Moment mal, ich will ja kugelig werden… Aber aus anderen Gründen! 😀 )

Tja, hmm. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es nicht geklappt hat. Weil ich mich halt so gar nicht anders fühle als sonst. Ab und zu piekse ich in meine Brust, um zu gucken, ob sie empfindlich ist. 😉 Ist sie aber nicht.

Nur noch 6 Tage warten. Das sollte machbar sein, oder? (Kann ja eh nix dran ändern. 😉 )

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Erste IUI -Zyklustag 14: Die Insemination

Am Samstag war es endlich soweit: Wir durften zur IUI antanzen! Mein Mann musste ja schon um sieben Uhr da sein, um seinen Teil zu erledigen. Ich bin derweil ehrlich gesagt noch im Bett liegen geblieben. Anschließend haben wir gemütlich gemeinsam gefrühstückt, dann habe ich ausgiebig geduscht und mein Glücks-T-Shirt angezogen. Wer Wonder Woman auf dem Shirt hat, kann doch nur Superkräfte entwickeln, oder? Lustigerweise sagte mein Mann mir da, er habe morgens extra seine Batman-Socken angezogen… Gnihihi, wir ticken wohl sehr ähnlich!

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Wir fuhren zeitig los, um nicht zu spät zu kommen, und da es ein Samstag Vormittag war, war natürlich nichts los, es war ein Parkplatz direkt vor der Praxis frei und wir saßen schon eine halbe Stunde zu früh im Auto und konnten noch etwas Däumchen drehen. Um viertel vor dachten wir, na gut, klingeln wir schon mal – wir waren offensichtlich die einzigen heute und vielleicht möchten die Praxismenschen ja auch etwas früher anfangen und somit früher wieder Wochenende haben. Aber es war noch gar niemand da!

Um kurz vor 11 trudelte dann aber Chefarzt Dr. S. ein. Außer ihm war nur eine weitere Ärztin da. Wir durften direkt mit rein und Dr. S. konnte berichten, dass das Sperma hervorragend sei, alles sähe perfekt aus! Der Vorgang selbst war dann reichlich unspektakulär. Ich saß wie üblich auf dem Gyn-Stuhl, und die Flüssigkeit wurde aus einem Röhrchen aufgezogen in einen langen Schlauch. Die Flüssigkeit war rosa, so dass ich scherzte, es würde wohl ein Mädchen – der Doktor konterte, dass an dem Schlauch ein blauer Ring sei, es würde also eher ein Junge. 😉 Außerdem sprach er mich auf mein T-Shirt an: „Sehe ich das richtig, ist das Wonder Woman auf Ihrem T-Shirt?“ 😀 Ich antwortete: „Ja klar, ich dachte, ich bringe heute ein paar Superkräfte mit!“ Dann wurde die Lösung injiziert und ich spürte überhaupt nichts davon.

Dr. S. fragte dann, ob wir noch einen Ultraschall möchten. Dieser Ultraschall habe keinen richtigen Zweck, aber es sei ja vielleicht für uns interessant zu sehen. 😉 Mein Mann und ich stimmten zu (der Arzt meinte noch, für manche sei das nichts, die wollten lieber so wenig Technik wie möglich). Im Ultraschall sah man dann: mein perfektes Eibläschen (Zitat Arzt: „Da hat Wonder Woman schon ganze Arbeit geleistet, das sieht wirklich wunderbar aus!“). Es war schon nicht mehr ganz rund, sondern etwas abgeflacht an einer Seite, dies weise darauf hin, dass es sich bald öffnen würde oder schon dabei sei. Außerdem sah man Luftbläschen, die aus der injizierten Lösung kamen (die Lösung selbst konnte man nicht sehen). Alles war an der richtigen Stelle angelangt und bewegte sich von links nach rechts, ein sehr merkwürdiges Bild irgendwie! Also, alles in bester Ordnung.

Dann verabschiedeten wir uns schon. Der Arzt gab mir noch ein Rezept für Progesteron mit, aber irgendwie verwirrte mich seine Aussage. „Sie haben keine Gelbkörperschwäche, also müssen Sie das auch nicht nehmen. Hier ist das Rezept, 3×1 ab Sonntagabend bitte.“ Ähhhm, okay?? Nun nehme ich es halt, scheint ja auch nicht zu schaden. Außerdem wurde uns freigestellt, am Nachmittag noch einmal selbst „tätig“ zu werden, weil die Voraussetzungen so perfekt seien. Na wenn der Arzt es verschreibt… 😉  Zum Bluttest geht’s dann erst am 21. März – 16 Tage Wartezeit, da die Praxis am Wochenende eigentlich geschlossen ist! Uaaah!

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So! Zwei von 16 Tagen haben wir ja jetzt schon geschafft und das große Bibbern ist schon bei mir angekommen. Der Körper wird besonders intensiv wahrgenommen und jeder querliegende Pups wird im Zusammenhang mit einer potenziellen Schwangerschaft interpretiert… Ihr kennt das ja! Und natürlich frage ich mich auch immer wieder, was wir hier eigentlich machen, wenn doch das Wachstum des Eis „optimal“ und das Spermiogramm „perfekt“ ist… Ist das alles eigentlich überflüssig? Wieso funktioniert es nicht auf „normalem“ Wege?!

Aber nun gut. Am Donnerstag habe ich noch dieses Foto geschossen:

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Ich war auf dem Fahrrad unterwegs und wurde gerade schrecklich nass, aber gleichzeitig schien die Sonne und es gab einen Regenbogen. Ich nehme das mal als Metapher für alles. Manchmal muss man erst nass werden, um am Ende einen Regenbogen zu sehen… Oder so. Ich bin nicht so gut in so was. 😉

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Erste IUI – Zyklustag 12, Update

Am Mittag hat die Kinderwunschpraxis angerufen – Samstag dürfen wir „ran“! Die Otrivelle zur Auslösung muss ich heute um Mitternacht nehmen, und Samstag muss mein Mann dann schon um 7 Uhr dort sein. Ich bin anschließend um 11 Uhr dran.

Morgen haben wir jetzt trotzdem freigenommen. Wir werden einen Tag nach Holland fahren, da waren wir schon ewig nicht mehr. Die Arbeit geht mir dezent bis absolut auf die Nerven momentan (heute habe ich mich schon fast mit einer Kollegin in die Haare gekriegt, die mir schrecklich auf den Senkel geht – zum Glück hat sie bald erst mal Urlaub).

Ich bin aufgeregt!!!

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Erste IUI – Zyklustag 12

Der Tag begann damit, dass die Wecker-App meines Mannes sich nicht abschalten ließ. Was er auch tat, das Lied dudelte weiter, bis er das Handy irgendwann ausschaltete. Natürlich waren wir da schon beide hellwach und so waren wir schon um kurz nach sieben in der Praxis! Hat ja auch Vorteile. 🙂

Ich musste nach dem Blut abnehmen etwas warten, denn heute war nur ein Arzt da und nicht, wie sonst, zwei. War jetzt nicht so schlimm, da ich ja auch früh da war, aber ich wurde dann schon mal vorab ins zweite Untersuchungszimmer geschickt mit den Worten „Machen Sie sich ruhig schon mal frei, der Doktor kommt sofort“. Da stand ich dann fünf Minuten rum, so ohne Hose… 😉

Mein Eibläschen ist brav gewachsen, vorgestern war es ja noch bei 13 mm, heute bei 18 mm. Die anderen sind klein geblieben, wie sie es auch sollten. Der Arzt war sehr zufrieden. Allerdings, sehr viel mehr weiß ich jetzt immer noch nicht. Aber heute Mittag. Das weitere Vorgehen wird nämlich erst entschieden, wenn die Blutwerte da sind. Wenn die Werte hoch sind, dann machen wir es morgen, wenn sie mittel sind, am Wochenende, und eventuell sogar erst am Montag – wobei der Arzt dazu sagte, Zitat: „Ich glaube nicht, dass wir 18 mm noch übers Wochenende werden retten können.“ Mir soll es recht sein, der Montag passt mir nicht so gut. Am liebsten wäre es mir morgen, aber Wochenende geht natürlich auch.

Bei der Untersuchung heute war wieder mal ein Student dabei – ich bin ja in der Uniklinik und da kommt das ab und zu vor. Manchmal ist das etwas seltsam (vor allem, wenn es wie heute so junge und attraktive Männer sind 😀 ), aber man wird natürlich vorher immer gefragt, ob das ok ist, und irgendwo müssen sie es ja lernen. Der heutige Student hat jedenfalls wie mir schien seine erste Gebärmutter zu Gesicht bekommen und jede Linie im Ultraschall ganz genau erklärt bekommen – und ganz ehrlich, ich fand das persönlich auch sehr interessant! So lerne ich also auch noch was. 🙂

Heute Mittag weiß ich dann auf jeden Fall mehr und ich bin schon etwas aufgeregt!!!

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Erste IUI – Zyklustag 10

Heute durfte ich wieder in die Praxis. Dieses Mal war ich schlauer und war schon um kurz nach sieben da – somit waren nur zwei Leute vor mir und nicht 14! 😉

Ich musste natürlich trotzdem etwas warten, aber glücklicherweise hatte ich ein gutes Buch dabei und so war ich fast enttäuscht, als ich aufhören musste zu lesen. Dieses Mal war ich bei einer jungen Ärztin im Ultraschall. Alles sieht gut aus – ein Eibläschen wächst vor sich hin („Genau so, wie wir es wollen“) und ist jetzt 13 mm groß. Das ist noch etwas klein, also warten wir noch, aber das ist alles perfekt im Rahmen, sagte die Ärztin. Auch sie peilte die IUI für Ende der Woche an – ich hoffe auf den Freitag, und außerdem hoffe ich, dass ich mal bald weiß, was Sache ist, damit ich den Urlaub eintragen kann.

Dann fragte sie noch, wann wir das letzte Mal „Verkehr hatten“ (hach, diese herrlichen medizinisch-sachlichen Fragen zu so privaten Dingen…). Darauf war ich nicht vorbereitet, also kramte ich kurz im Kopf und meinte dann „Ähm, am Wochenende.“ Ok, dann sollten wir es jetzt bitte auch dabei belassen. So weit, so gut. Allerdings fiel mir noch ein, dass „Wochenende“ in unserem Fall „Freitag Abend“ bedeutete, was ja doch schon was anderes ist als Sonntagnachmittag. Und mein Mann erinnerte mich noch später daran, dass es nicht mal der Freitag, sondern der Donnerstag war. Ähm. Also gut, ich führe halt kein Buch darüber. Ich hoffe, das ändert nichts, denn ich werde jetzt sicherlich nicht in der Kinderwunschpraxis anrufen und sagen „Ach übrigens, mein letzter Sex…“ 😉 Ich denke mal, es geht dabei eher um ihn als um mich und ich hoffe, dass es keinen Unterschied macht, ob die Karenzzeit nun 5, 6 oder 7 Tage ist. Nachträglich ändern können wir jetzt eh nichts und jetzt sollen wir ja definitiv nicht mehr, dann wäre die Zeit ja auch nur 3 Tage und das wäre sicher doof. Das Sperma wird für die IUI ja auch noch aufbereitet.

Ansonsten liegt ein tolles Wochenende hinter mir, am Freitag hatten wir Besuch von Freunden, Samstag waren wir auf einem großartigen Konzert (bei dem uns der Sänger der Band überzeugt hat, dass wir demnächst noch zum Tourabschluss auch kommen müssen, nachdem wir schon beim Tourstart dabei waren und nun bei einem „Zwischendurch-Konzert“, und Sonntag war ich wieder Bouldern. Dieses Mal hatte ich gar keinen Muskelkater, wie cool! Und die 75-Kilo-Marke habe ich auch geknackt und bin nun bei 74,2 Kilo. Läuft doch ganz gut, alles!

P.S.: Die Auslösungsspritze habe ich heute schon mit ins Büro genommen! In Alufolie verpackt und in einer Tupperdose versteckt liegt sie jetzt im Kühlschrank. Der Arzt sagte am Freitag, bei den Puregonspritzen käme es auf eine halbe Stunde nicht an, aber bei der Otrivelle wäre es wichtig, dass ich sie genau am genannten Zeitpunkt nehme. Nun gut, da der Zeitpunkt bisher immer so 16 Uhr war und ich da eigentlich noch auf der Arbeit bin, habe ich einfach mal vorgesorgt. Auch wenn das ein komisches Gefühl ist, die Spritze in den Bürokühlschrank zu legen! Aber es wird ja wohl keiner in meine Tupperdose IN die Alufolie gucken…