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Die ICSI in GIFs: Halbzeit

Eigentlich ist die Halbzeit schon rum. Gestern nämlich. Willkommen also zur großen Half Time Show!

Es gibt nicht unbedingt sonderlich viel zu berichten. Ich habe immer noch Urlaub, somit ist die Zeit recht schnell vergangen, da wir viel gemacht haben. Gleichzeitig bin ich dieses Mal echt wahnsinnig neugierig.

Seit ein paar Tagen habe ich ein Ziehen im Unterleib. Ab und zu rechts, aber meistens links. Das hatte ich noch nie. Aber ob das jetzt ein positives Zeichen ist? Ich habe keine Ahnung. Und auf Twitter haben mir so viele geschrieben, dass sie schon ab Transfer+7 positiv getestet haben. Und ich will es wirklich wissen. Aber ich will es nur wissen, wenn es positiv ist. Ihr kennt das vielleicht.

Also, ja, ein Ziehen, sonst alles wie üblich. Utrogest nervt, Clexane nervt, ich bin ungeduldig. Nichts neues im Lande. 😉

Also überlege ich jetzt, zum ersten Mal überhaupt vorzeitig zu testen. Also, vor dem Bluttest habe ich ja immer getestet, aber normalerweise erst am Abend vorher. Morgen hätte ich noch frei und könnte es direkt morgens machen. Dann wäre der Mann halt nicht dabei… Aber damit könnte ich leben. Was meint ihr? Vorher testen, ja oder nein?

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Die ICSI in GIFs: Befruchtung und Transfer

Asche auf mein Haupt, ihr musstet sooo lange warten auf ein Ergebnis! Wir haben ja Urlaub und sind ganz schön busy. Oder entspannt, aber gemeinsam. Jedenfalls habe ich da erst mal keine Zeit zum Schreiben gefunden. Wir waren shoppen, haben die Wohnung weihnachtlich dekoriert, gemütlich zusammen Filme geschaut und auswärts gegessen. Urlaubsprogramm zuhause eben. Aber jetzt muss ich doch noch mal hier Bericht erstatten.

Also, am Freitag war ja die Punktion und 15 fröhliche Eizellchen wurden entnommen. Nach einem faulen Tag zu Hause wurde ich dann am Samstag früh zum Bahnhof gebracht und fuhr mit dem Zug mehrere Stunden lang zu meiner Freundin.

Wie sich das für die Deutsche Bahn gehört, hatte ich im Zug 80% der Zeit keinen oder kaum Empfang, daher durfte mein Mann morgens in der Klinik anrufen, um das Ergebnis der Befruchtung zu erfahren.

Anschließend hat er mir das Ergebnis per Whatsapp durchgegeben. So richtig berauschend war es wieder mal nicht: Von den 15 Eizellen waren nur 5 reif. Davon ließen sich 3 befruchten, und eine hat sich dann nicht weiter entwickelt. Wir blieben also zurück mit 2 immerhin als „hervorragend“ bezeichneten Embryos, die Montag transferiert werden sollten. Also schon wieder keine Reserve. Ich weiß nicht genau, was ich davon halte. Denn im Prinzip ist das Ergebnis nicht viel besser als bei der IVF, nur dass die befruchteten Eizellen dieses Mal „hervorragend“ und nicht „nicht so gut“ aussahen.

Nun denn, ändern konnte ich nichts daran, also nehmen wir wohl mal wieder, was wir kriegen können. Am Montag war es dann Zeit für den Transfer. Frau Doktor Stocher war dran!

Glüclicherweise war es dieses Mal aber alles halb so wild. Schwein gehabt.

Mit der Biologin haben wir auch noch kurz besprochen. Sie sagte, die Eizellen wären langsamer gereift als gedacht, und nur die ein paar Stunden später befruchteten seien soweit gewesen. (Kann man das nicht vorher sehen?) Als ich meine Befürchtung äußerte, die Eizellen seien deshalb noch nicht reif gewesen, weil man die Punktion aufgrund des Wochenendes lieber einen Tick früher als einen Tick später gemacht hätte, widersprach sie. Man hätte es nicht sehen können, die Hormonwerte und Ultraschallbilder hätten perfekt ausgesehen. Hmm, naja. Jedenfalls äußerte sie dann noch den Verdacht, die IVF könnte auch deswegen nicht geklappt haben, weil die Eizellen noch nicht reif gewesen seien. WTF, kann man das echt nicht sehen, ob die reif sind? Also ich meine ja gar nicht vorher, sondern wenn man sie dann vor sich im Labor liegen hat?

Wie dem auch sei, wir hatten dann jedenfalls am Montag einen 5- und einen 6-Zeller und beide durften bei mir einziehen. Wir (na gut: ich) nennen sie Karlheinz und Kunigunde. Jetzt heißt es mal wieder, ÜBERRASCHUNG: Warten!!!

Dadurch, dass ich mit dem Posting hier so getrödelt habe, müsst ihr jetzt immerhin nur noch elf Tage warten. Yay! Am Montag, den 11. ist der Test. Wie üblich, man hat ja mittlerweile so seine Routinen, werde ich wohl am Abend vorher zuhause testen. Bis dahin heißt es, fest an Karlheinz und Kunigunde glauben… Und brav Utrogest und die blöden, blöden Clexane-Spritzen nehmen.

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Die ICSI in GIFs: Die Punktion

Nachdem wir uns gestern zum Auftakt meines Urlaubs einen Tag voller Entspannung in der Sauna gegönnt hatten, war heute Punktionstag. Um 8:30 Uhr mussten wir da sein. Da kam es erst mal zu einer Mini-Verwirrung. Mein Mann ging nämlich direkt weiter zur Andrologie, seinen Job erledigen, ich klingelte in der Kinderwunschabteilung. Währenddessen trat hinter mir ein anderer Mann aus dem Aufzug, und die Kinderwunschlady hielt ihn natürlich prompt für meinen.

Kurz und gut, drei Personen waren reichlich verwirrt, aber wir konnten es dann doch noch rechtzeitig aufklären. 😉 Mir wurde dann von einer Azubine einwandfrei und fast schmerzfrei der Zugang gelegt und dann… Wartezeit. Um 8:30 sollten wir ja antanzen, und für 9:30 Uhr waren wir eingeplant.

Ich war ja etwas beunruhigt, ob die Stocher-Ärztin von neulich wohl die Punktion vornehmen würde. Das hätte mir nämlich gar nicht gefallen! Ich hätte aber wohl auch nicht wirklich etwas dagegen tun können. Erst mal kam aber wieder die Labor-Dame (ich weiß die Fachbegriffe nicht, tut mir Leid) und erklärte uns das Vorgehen im Labor.

Übrigens hat mein Mann in der Andrologie erst mal gesagt bekommen, dass er noch mal eine Überweisung einreichen muss, obwohl er dieses Quartal schon eine abgegeben hat. Diese würde aber „woanders hingeschickt“ werden müssen. WTF? Ich sag, die haben die erste verlegt. Das kann doch nicht sein?!

Die Punktion selbst wurde dann glücklicherweise nicht von Fr. Dr. Stocher, sondern von Dr. C. durchgeführt. 😉 Eine junge Studentin durfte zuschauen. Es war sehr nett, alle waren begeistert von meinen Superman-Socken und meinem Einhorn-T-Shirt (das eigentlich das Shirt einer Metalband ist) und Dr. C. hat ausgiebigst Konversation geführt, um mich abzulenken. Mal ehrlich, solche Ablenkungsgespräche sind immer gleich. Die Anästhesisten haben die auch vor jeder Vollnarkose so geführt. Woher kommt man, wo lebt man, welche Musik mag man.

Nun ja, ich habe kein Problem mit Smalltalk, alles gut. Die Infusion wirkte wieder wunderbar schnell, ich mag zugegebenermaßen ja das Gefühl, so ein bisschen beduselt, aber trotzdem noch da. Zwischendurch meinte die Ärztin „Ich dreh Ihnen noch mal den Schnaps auf“ und so in etwa fühlt es sich auch an. 😉

Die meiste Zeit bemerkte ich die Nadel kaum, es drückte manchmal ein bisschen, aber völlig erträglich. Nur die letzte Eizelle, die sperrte sich und tat ganz schön weh. Aber auch das war nach kurzer Zeit überstanden. Und das Ergebnis: Nachdem wir letztes Mal 14 Eizellen hatten, musste mein Körper das noch mal übertrumpfen und wir hatten tatsächlich eine Ausbeute von FÜNFZEHN Eizellen!!!

Danach musste ich noch eine halbe Stunde liegen, es war aber glaub ich deutlich länger. Erst war mir noch etwas schwindelig, aber dank Infusion und Pause ging es bald besser. Zuhause sollte ich mich schonen und, so die offizielle Anweisung, „einen Prinzessinnen-Tag“ einlegen. 😉 Das habe ich auch getan, schön mit meiner Bettdecke aufs Sofa gekuschelt, erst mal ordentlich Frühstück (ich musste ja nüchtern antanzen) und schön zusammen Serien geschaut.

Morgen um 11 Uhr muss mein Mann im Labor anrufen und erfährt, wie die Befruchtung geklappt hat und wie es weitergeht. Uiuiuiui! Ich bin ja doch etwas aufgeregt. Ich würde ja selbst anrufen, aber ich bin dann gerade im Zug und da ist der Empfang ja immer etwas unberechenbar… Aber mein Mann kriegt das wohl auch hin.

Also heißt es jetzt Daumen drücken!

(GIF aus Dr. Horrible – sehr empfehlenswert!)

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Die ICSI in GIFs: Jetzt geht’s lo-hoos!

Irgendwie habe ich mich gestern beim Schlafengehen mit dem Weckerstellen verkalkuliert. So war ich heute früh, als es wieder zum Ultraschall gehen sollte, ganz schön spät dran. Außerdem riss mich der Wecker aus einer Tiefschlafphase. Immerhin, ich darf mich nicht beschweren: Ich konnte sehr gut schlafen in der Nacht, nicht so eine innere Anspannung wie vor dem letzten Termin.

Alles war etwas anders als sonst, weil mein Mann schon Urlaub hat (ich auch, ab morgen) und ich somit ausnahmsweise selbst mit dem Auto in die Klinik fahren konnte. Boah, Berufsverkehr, wie ätzend. (Normalerweise fahre ich Fahrrad.)

Ich war also spät dran, aber auf die Blutabnahme musste ich trotzdem nicht lange warten. Man hat einen dritten Platz eingerichtet, damit es schneller geht – und das funktioniert einwandfrei! Nur leider hat man wenig davon, denn nach der Blutabnahme muss man auf den Ultraschall warten und das geht genau so langsam wie vorher, weil sich hier nichts geändert hat.

Ich hatte meine Zeitschrift dabei, zu der ich sonst nie komme, und bin ja glücklicherweise immer noch in Gleitzeit, so dass alles halb so wild war. Dann kam der Ultraschall. Heute war ich beim guten alten Dr. M., den ich jetzt schon lange kenne und der mir deutlich lieber war als die junge Dame vom letzten Mal. 😉 Im Gegensatz zu vorgestern habe ich den US kaum gespürt, es lag also nicht an der Stimulation, sondern doch an Ärztin und/oder Gerät, dass es so fies war am Montag. (Heute war es in einem anderen Raum.) Ich war also recht entspannt.

(Muahahaha, sorry, das GIF musste jetzt sein 😀 )

Ergebnis: Meine Eibläschen sind zahlreich und hübsch! 😉 Die Schleimhaut ist immer noch bei 8mm, fand er aber auch wunderbar.

Rechts fand er 15 Eibläschen, links deutlich weniger, aber sicher auch noch mal 5-6. Alle, die er gemessen hat, hatten zwischen 15 und 22 mm Durchmesser, die meisten so um die 20. Und das bedeutet: Punktion am FREITAG! Nicht am Montag (ich hab extra gefragt, ob man schieben kann. Ein Tag ginge, meinte er, aber da das Wochenende dazwischen liegt, eher nicht…).

Puh, Freitag passt mir ja gar nicht. Aber es war ja klar. EINMAL in der Kinderwunschzeit nimmt man keine Rücksicht, EINMAL plant man schon lange im Voraus, EINMAL kauft man Zugtickets, lange bevor der Behandlungsplan auch nur genehmigt ist. EIN Tag im Jahr, der nicht passt, und den sucht mein Körper sich natürlich aus. Ist ja nicht so, als hätte man jahrelang auf Dinge verzichtet, den Urlaub nicht zu weit weg gebucht, blablabla, und alles umsonst. EINMAL denkt man, ach pfeif drauf, wird schon alles passen, und dann das.

Tja, aber so ist es nun einmal. Also habe ich fix das Zugticket umgebucht (50 Euro Mehrkosten, yay!) und fahre nicht am Freitag, sondern am Samstag früh zu meiner Freundin. Ein Tag weniger, den wir uns sehen, aber immerhin sehen wir uns überhaupt. Seit ich weiß, dass ich mir das Wochenende nicht ganz abschminken muss, kann ich damit auch leben. Freitag ist also Punktion, Samstag und Sonntag bin ich weg und Montag ist dann Transfer!!!!!!!!!!!!

So aufregend!!! 😀

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Die ICSI in GIFs: Der zweite Ultraschall

Heute dann also Ultraschall Nr. 2, nachdem ich in der letzten Woche fleißig Puregon gespritzt hatte. Der Vollständigkeit halber: 3x 150 Einheiten, danach 200 Einheiten.  Wieder mussten wir in aller Frühe aufstehen. Wir sind extra früh ins Bett gegangen und es kam, wie es kommen musste:

Ich glaube, ich war innerlich doch ganz schön angespannt… Ich schlafe nämlich normalerweise sehr gut. Heute Nacht halt nicht, so war es morgens um kurz nach 6 doch noch ganz schön früh.

Immerhin musste ich heute nicht lange warten. Die Blutabnahme verlief unspektakulär. Für den Ultraschall wurde ich dann von einer neuen, ziemlich jungen Ärztin aufgerufen.

Das ist mir im Grunde eigentlich ja egal, Hauptsache kompetent. Aber dann erklärte sie mir, die Sonde des Ultraschallgeräts sei neu und sie wüsste noch nicht genau, wie sie die halten müsse, um etwas zu sehen.

Und tatsächlich stocherte sie ganz schön rum und es ziepte links und rechts und überhaupt. Das war doof. Ich weiß, Ultraschall während der Stimulationsphase ist nie schön und angenehm, aber das war wirklich Gewühle und blöd. So.

Egal, es sah dann zumindest alles gut aus. Die Schleimhaut 8 mm dick, die Eizellen so 12-15 mm im Durchmesser. Sie prognostizierte, dass es vermutlich erst am Montag Zeit für die Punktion wäre, das würde mich ja riesig freuen. Aber schauen wir mal. Ich spritze jetzt noch zwei Tage 200 Einheiten Puregon und darf am Mittwoch wiederkommen. So weit, so wenige Überraschungen.

Innerlich war ich ja zu Beginn tiefenentspannt, und ich ließ alles so auf mich zukommen. Mittlerweile bin ich in einen immer noch relativ entspannten Optimismus verfallen. Ich tagträume so vor mich hin, stelle mir vor, der Familie an Weihnachten eine Schwangerschaft verkünden zu können, und träume von Zwillingen (ob es Wunsch- oder Albträume sind, bleibt dabei recht offen).

(Oh Gott, Parks & Recreation. Ich liebe Leslie Knope und Ben Wyatt. Wenn ihr die Serie noch nicht kennt, schnell anschauen. Thank me later. Hier noch ein Bonus-Parks&Rec-GIF, das beweist, dass es schlimmer kommen könnte:)

Natürlich habe ich auch den potenziellen Geburtstermin schon ausgerechnet (20.8.) und über Namen philosophiert. Ich bin ja eine dieser komischen Frauen, die Jungennamen deutlich leichter finden als Mädchennamen. Bei Jungen hätte ich schon eine ganze Liste auf Lager. Bei Mädchen finde ich so 2-3 Namen, die mir so halbwegs gefallen. Ich hab schon so oft gehört, dass die meisten das andersherum empfinden. Daher: Bewerft mich doch mal mit euren liebsten Mädchennamen. Ich weiß, es ist viel zu früh, aber mir macht das Spaß. 🙂

So, jetzt also wieder zwei Tage warten. Und dann gilt:

 

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Die ICSI in GIFs: Der erste Ultraschall

Heute musste ich schon vor dem Aufwachen aufstehen, denn es ging in die Klinik.

Um kurz nach sieben war ich da. Um sieben Uhr geht’s los, und ich war schon die Nummer 27! Nun denn, nicht weiter wild, denn die Nummer 17 war auch schon aufgerufen. Ich konnte also ein bisschen in meinem Buch lesen und dann ging’s zur Blutabnahme. Ich hatte extra morgens noch Wasser getrunken und so war es kein Problem, die richtige Stelle zu treffen.

(Profi-Tipp: In der GIF-Suche nicht nach „Blood“ suchen! 😉 )

Dann noch ein bisschen warten und schon rief mich Dr. S., der Chefarzt, zum Ultraschall auf. Dazu durfte ich in den fancy neuen Bereich der Klinik. Schon sehr schick, leider wohl noch nicht ganz fertig. Ich hoffe, ich muss dort keine Behandlung mehr erleben. Nicht, weil er nicht schön wäre, sondern weil ich keine weitere Behandlung benötigen will. 😉

Alles sah gut aus, keinerlei Zysten, und die Schleimhaut schön flach, wie sie jetzt sein sollte.

Dann war’s das schon. Ich habe immer die Wahl, ob ich mittags für die Ergebnisse in der Klinik anrufen möchte, oder mich von denen anrufen lassen möchte. Da ich momentan ein bisschen Ärger mit meinem Telefon habe, wollte ich ausnahmsweise selbst anrufen. Prompt habe ich es natürlich verschwitzt! Und erst zehn Minuten zu spät angerufen. Man wartete schon ungeduldig auf meinen Anruf, tüdelüüü…

Beim nächsten Mal lasse ich mich wieder anrufen, dann müssen sie im Zweifelsfall zwei Mal anrufen, wenn das Telefon mal wieder rumspinnt.

Jedenfalls ging ich mit meinem Telefon in den Aufenthaltsraum des Büros, da ich nicht allein im Büro war. Aber plötzlich wurden die Anweisungen doch etwas umständlicher als gewohnt, so dass ich schnell ins Büro rennen musste, um mir doch noch was zu notieren. Normalerweise kam ja immer nur „Dosis ist XY, kommen Sie in einer Woche wieder“. Heute war es: die ersten drei Tage 150 Einheiten Puregon, danach 200. Gut, das HÄTTE ich mir auch noch merken können, aber ich wusste ja nicht, wie viel noch nachkommen würde.

Nun ja, alles notiert, auf geht’s. Ab Mitte nächster Woche werde ich mir Urlaub nehmen, dann hab ich viel Ruhe und brauche auch keine Ausrede fürs Büro, wieso ich mal wieder krank geschrieben bin. Die Urlaubstage muss ich eh noch dieses Jahr nehmen, von daher passt das sehr gut.

Und dann ist die Punktion waaaahrscheinlich (ist ja noch recht früh, das zu prognostizieren) am Freitag oder Montag in einer Woche, also 24. oder 27.11. – der 24. passt mir so GAR nicht, aber nun ja, et kütt, wie et kütt gell? Ich kann ja eh nichts daran ändern.

Wie dem auch sei, nächsten Montag darf ich wieder in aller Früh und Frische hin (gähn) und dann schauen wir mal, wie meine kleinen Eierchen sich so machen!

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Erste ICSI in GIFs: Nasenspray, Gefühlsachterbahn und Langeweile

Hier ist ja echt tote Hose. Sorry, ich wollte viel öfter geschrieben haben. Ein Thema, das sich nicht akut auf die ICSI bezieht, habe ich sogar noch in der Hinterhand. Aber dann vergesse ich es jedes Mal wieder. Denn hier sieht es momentan ungefähr so aus:

Sprich: Es herrscht Langeweile an der Kinderwunschfront. Was gut ist! Es ist gut, denn ich beschäftige mich kaum mit dem Thema, gedanklich. Die Therapeutin (ich habe noch 3-4 Sitzungen offen) und ich haben gestern festgestellt, wie gut alles momentan läuft. Das ist wunderbar! Aber natürlich führt es dann dazu, dass ich hier weniger schreibe. 😉

Nichtsdestotrotz fand ich den Vorschlag, die ICSI in GIFs zu begleiten, sehr charmant und werde das auch mal versuchen.

Vor mittlerweile einer Woche habe ich nun also mit dem Synarela Nasenspray angefangen. Ich hatte mich ja richtig davor gefürchtet, da es letztes Mal so eine Katastrophe war. Wir erinnern uns:

Dieses Mal? Die Nebenwirkungen bestehen darin, dass ich nach Einnahme des Sprays kurz (also wirklich kurz, vielleicht drei Minuten lang?) Kopfschmerzen habe. Kein Schnupfen, ab und zu schniefe ich ein bisschen, aber gar kein Vergleich zum letzten Mal. Ich bin begeistert!

Eine andere Nebenwirkung hat mich dann doch etwas erwischt, und die steht genau wie der Schnupfen in der Packungsbeilage unter dem Label „sehr häufig“. Sie ist allerdings etwas schwieriger festzunageln, denn es sind Stimmungsschwankungen.

Teilweise hatte ich das beim letzten Mal auch schon, ich bin dann halt recht emotional und fange insbesondere bei guten Nachrichten wahnsinnig schnell an zu weinen. Also zum Beispiel, wenn den Schweinen ein Fenster in den Stall eingebaut wird und die Ferkel somit nun nach draußen schauen können. Schnüff, schnüff, so schön, heul!

Allerdings finde ich es oft schwer zu entscheiden, ob ich jetzt gerade eine medikamentenbedingte Stimmungsschwankung habe oder ob ich halt nun einmal so bin. Mein Mann sieht das aber anders und schiebt momentan alles darauf. Was zugegebenermaßen manchmal sehr komfortabel sein kann. Zum Beispiel, wenn wir uns mal wieder wegen irgendwelcher Kleinigkeiten anzicken, und er plötzlich sagt: „Oh. Entschuldige. Ich hab ganz vergessen, dass du ja die Medikamente nimmst. Tut mir Leid, ich habe überreagiert.“ Es ist vermutlich also nicht hundertprozentig richtig, aber: I’ll take it. 😀

Irgendwelche Vorteile muss man von dem ganzen Driss ja auch haben, und sei es nur, dass der Ehemann sich mal entschuldigt, auch wenn man vielleicht selbst nicht so die perfekte Ehefrau war. Hüstel.

Wie dem auch sei, ich sprühe also fleißig Nasenspray und sonst nichts weiter, aber am Montag geht es weiter. Dann darf ich in die Klinik zum Ultraschall und zur Blutabnahme, und dann geht es wohl auch mit dem Spritzen los. Und dann sind es plötzlich nur noch zwei Wochen bis zum spannenden Teil, uaaaah!

Stay tuned! Nächstes Mal suche ich nach Spritzen-GIFs und hab jetzt schon etwas Angst davor. 😉 Bis dahin: